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Jun 28

Wie man am besten sein Profilbild auf einer Plattform zum Online-Dating gestaltet

Das ideale Profilbild kann viel ausmachen. Schließlich sagt ein Bild bekanntlich mehr als tausend Worte. Und der erste Eindruck, den ein Mensch von einem anderen Menschen hat, beruht häufig auf dessen äußerer Erscheinung, so vorurteilsfrei man sich auch einschätzen mag. Ebenso wenn jemand an einen anderen Menschen denkt, kommt ihm häufig erst dessen Bild in den Kopf. Menschen assoziieren am leichtesten Dinge, wenn sie ein Bild sehen – und wenn es nur ein Bild vor ihrem inneren Auge ist.

Deshalb kommt auch dem Profilbild auf einer Seite zum Online-Dating eine besondere Bedeutung zu. Parship versucht zwar, seine Nutzer dahingehend zu erziehen, dass sie einem Bild nicht so große Bedeutung beimessen. Das wird so unternommen, dass ein Nutzer nicht einfach so das Bild eines anderen Nutzers sehen kann. Der Nutzer muss einen jeden anderen Nutzer, der sein Bild scharf sehen soll, erst explizit dazu ermächtigen muss. Wenn dann in einer gewissen Zeit kein Kontakt aufgenommen wird, wird das Bild automatisch wieder unscharf gestellt. Das dient zwar primär dem Datenschutz, trägt aber auch dazu bei, dass die Nutzer von Parship sich nicht zu sehr von ihren Vorurteilen leiten lassen. Jedoch ist das Profilbild im Allgemeinen, wie oben beschrieben, sehr wichtig beim Online-Dating – ebenso wie die äußere Erscheinung bei der klassischen Partnersuche.

Wie sollte also das ideale Profilbild zu gestalten? Nun ja, einige Dinge verbieten sich aus sehr offensichtlichen Gründen. Ein Bild zusammen mit der (Ex-)Freundin ist extrem ungeeignet, da es nicht gerade suggeriert, dass man bereit für eine neue Partnerschaft ist. Ebenso ungeeignet sind Gruppenbilder mit mehreren Personen. Wenn da jemand vom gleichen Geschlecht dabei ist, dann ist es für andere Nutzer unklar, welche dieser Personen denn nun eigentlich diejenige ist, deren Profil sie gerade betrachten. Das ist offensichtlich sehr ungünstig – die anderen Nutzer sind mit dem Bild „so klug als wie zuvor“, um Goethe zu zitieren. Unpassend sind außerdem Bilder, die in einer Bar oder an einem ähnlichen Ort aufgenommen worden sind, der nicht direkt für Sittlichkeit steht. Wenn man zum Beispiel ein Profilbild hat, das in einer Bar aufgenommen wurde und auf dem unter Umständen auch noch einige alkoholische Getränke zu sehen sind, dann erfahren die anderen Nutzer mit diesem Bild nur, dass man gerne Alkohol trinkt – ob man damit zuallererst in Verbindung gebracht werden will, ist mehr als fraglich.

Nun also dazu, wie ein Profilbild denn sein sollte: Am wichtigsten ist es, dass man sich auf diesem Bild offensichtlich amüsiert. Denn wer Spaß hat und lacht, wirkt gleich sehr viel nahbarer und sympathischer als anders. Am besten wäre es, wenn das Bild auch etwas über einen verrät, wie zum Beispiel ein Hobby. Denn schließlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte – besser als jede Charakterisierung, die man im Profil treffen kann. Nicht unbedeutend ist zudem die Qualität des ausgewählten Bildes. Diese sollte möglichst gut sein. Rote Augen und verpixelte Stellen sind tunlichst zu vermeiden. Man will ja schließlich beim Betrachten des Bildes erfahren, wie die Person genau aussieht.